Schnecken sind auch Lebewesen

Momentan bin ich in der Phase, in der ich noch die Schnecken aus meinen Hochbeeten absammele, die über die Erde (oder den Kompost oder vor der Zeit des Schneckenzauns….) ins Beet gekommen sind. Es gab ja für die Schnecken lange genug Gelegenheit, die Hochbeete zu besetzen. Also sammele ich seit ein paar Tagen die „kleine Gartenwegschnecke“ aus den Hochbeeten. An sonnigen Tagen grabe ich zudem den Boden (da wo es geht) des Hochbeetes um, das mögen die Gartenwegschnecken nicht.

Und so werden es jeden Tag weniger, die ich absammeln muss. Und bald werde ich sie aus den Hochbeeten verbannt haben, davon bin ich überzeugt. In zwei Hochbeeten hat sich zudem je ein Tigerschnegel angesiedelt (okay mit meiner Hilfe, da er ja nicht über den Schneckenzaun kam). – Selbstverständlich habe ich auch in jedem Hochbeet für eine angemessene Tigerschnegel-Wohnung gesorgt. Da ich weiß, dass der Schnegel sich nicht ausschließlich von Schnecken und deren Gelegen ernährt, habe ich auch für abgestorbene Pflanzenteile gesorgt, damit er nicht vor lauter Hunger doch noch meine Pflänzchen fressen muss. 😉

Bei meiner Recherche, mit welcher Schneckenart ich es in meinen Hochbeeten eigentlich zu tun habe, habe ich festgestellt, dass es Wissenschaftler gibt, die sich nur mit Schnecken beschäftigen. Eine davon ist Estée Bochud, die intensiv die Schnecken in unseren Gärten erforscht.
Ich habe ein Interview mit ihr gefunden, das meinem Standpunkt bzgl. der Schneckenabwehr nahekommt: auch Schnecken sind Tiere und so manche Methode, Schnecken abzuwehren, ist schlicht Tierquälerei.

Das Interview mit Tipps zur „umweltschonenden und nicht tierquälerischen Schneckenabwehr“ kann unter dem folgenden Link nachgelesen werden: Schnecken zu töten ist auch keine Lösung

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