Aus groß mach klein

Fatal an einem Gartenblog ist, dass genau dann, wenn es etwas zu schreiben gibt, ich gar nicht dazu komme, dies zu tun. Denn ich bin ja die meiste (Frei-)Zeit im Garten. Daher komme ich erst heute wieder einmal zu einer kleinen Gartengeschichte.

Wir hatten im Garten einen riesigen Eibenbusch – nun ja eigentlich schon einen Eibenbaum. Diesen Busch-Baum haben wir radikal zurück geschnitten, um der Eiben-Ecke einen ordentlicheren Anstrich zu geben. Das ist uns auch gut gelungen und es handelt sich jetzt eindeutig wieder um einen Busch. Allerdings stellt sich nach so einer Aktion auch gleich die Frage: Wohin mit den ganzen Abschnitten?

Hier kann ich mich komfortabel zurück lehnen, denn ich besitze einen Häcksler, der mir bei der Vernichtung von sperrigen Gartenabschnitten außerordentlich gute Dienste erweist. Und so habe ich einen Frau-hohen Berg Äste (wenn ich schon einmal zurückschneide, dann kommt meist mehr, als nur eine Pflanze unter’s Messer) zu Kleinholz verarbeitet. Und die Häckselmasse habe ich wieder im Garten zum Mulchen unter Hecken und Büschen (vor allem die Rhododendren finden Tannenhäcksel richtig toll) genutzt.

So verschaffte mir der Rükschnitt doppelte Genugtuung: 1. ist die Eibenecke ist nun ordentlich und ich kann in dem freigeschnittenen Bereich im nächsten Jahr eine Wildblumenwiese anlegen. 2. Ich habe so einiges mulchen können. Damit habe ich dann auch mal wieder meinem geliebten Giersch ein Schnippchen geschlagen und ihn für’s erste unter der Häckselmasse begraben. 🙂

Die dicken Holzäste werden noch zersägt und können bis zum nächsten Sommer trocknen. Dann sind sie der beste Nachschub für den Feuerkorb.

Abschnitte-häckseln

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